Von der Wüste in die Spielerstadt

Wir haben unsere letzte Station in der Natur hinter uns.

Der Joshua Tree National Park ist wunderschön. Leider hat es in den letzten Jahren zu wenig geregnet. So blühen kaum Wildblumen. Dafür gibt es umso mehr Kakteen und die Joshuas blühen auch. Wir haben uns entschlossen drei Tage hier zu bleiben. Zuvor heißt es noch schnell in 29Palms einkaufen, damit wir nicht verdursten. Im Park gibt es nichts.

Kaktus in Rot

Kaktus in Rot

Kaktus in Pink

Kaktus in Pink

Bighornschafe im Joshua

Bighornschafe im Joshua

 

Unser RV auf Ryans Campground

Unser RV auf Ryans Campground

Nach den drei Tagen ging es zur letzten Station – nach Las Vegas. Wir haben uns entschlossen, nicht über die vom Naiv vorgeschlagene Route zu fahren, sondern den Weg durch die Mojave zu nehmen. Nicht nur, daß es kürzer ist. Der Weg war auch viel interessanter.

Zunächst über ein Stück historische Route 66 dann weiter in die Wüste.

Motel in Ambroy Route 66

Motel in Ambroy Route 66

Als wir 29Palms verlassen haben gab es ein Schild „No Service next 90 Miles“. Das war auch fast ernst gemeint. In Ambroy auf der historischen Route 66 gab es nur eine Tankstelle und einen Bahnübergang. Das Motel war nicht mehr in Betrieb. Es waren die höchsten Benzinpreise, die wir je in den Staaten gesehen haben. 5,19 $/gal. Aber uns blieb nichts weiter übrig, als 25 Gallonen zu nehmen. Sonst wären wir liegengeblieben.

Die weitere Fahrt war aber jeden Cent wert.

Bahndepot in Kulso

Bahndepot in Kelso

In Kelso gab es ein altes Depot der Union Pacific Railway. Alles war sehr schön hergerichtet und es gab auch ein kleines Museum. Früher war hier auch ein Gefängnis und die Alkoholiker wurden auch hier zur Entwöhnung gebracht. Das nennt man dann wohl „harten Entzug“. Außer etwas Wasser gab es hier nichts.

19 Milen weiter sind wir dann in Cima angekommen. Hier gibt es fast noch schönere Joshuas als im National Park. Sonst ist hier nichts.

Joshua Tree

Joshua Tree

Dann kam bald der Zivilisationsschock. Sobald wir über die Grenze nach Nevada kamen, gab es Shopping Malls und Casinos. Las Vegas läßt grüßen.

Wir sind wieder auf unserem Liebling RV Park „Oasis“ gelandet. Das ist Luxus pur.

Hier nun auch noch einige Fotos von unserem „Häuschen“.

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Wohnzimmer und Cockpit

Wohnzimmer und Cockpit

Bad

Bad

Küche

Küche

Heute steht Shopping in Las Vegas auf dem Programm. Morgen ziehen wir dann um ins New York New York Hotel und am Mittwoch geht der Flieger zurück nach Good Old Germany.

 

 

 

 

 

 

 

 

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3 Antworten auf Von der Wüste in die Spielerstadt

  1. Falk sagt:

    Über den Spritverbrauch Eures WoMo braucht man sich nicht wundern, wenn Ihr auch gleich Eure ganze Wohnungseinrichtung mit in den urlaub nehmt. Viel Spaß noch in Las Vegas und verzockt nicht den ganzen Rest. Viele Grüße ans Circus Circus und dann schöne Heimreise.
    Bis Samstag Sigrid und Falk
    PS. Sigrid ist gerade von der Arbeit gekommen.

  2. UV sagt:

    Die Natur ist einfach grandios. Das RV phantastisch. Aber ganz ehrlich – die Küchenmamsell hätte das Bettenbauen etwas intensiver üben können. Die Harmonie ist einfach gestört.
    Sie soll sich das in Vegas mal genau an- bzw. abschauen!
    Freut Euch auf die Heimat!

  3. sylvia sagt:

    hallo ihr beiden, nach so vielen tollen eindrücken, bleibt mir nur euch viel spass in las vegas zu wünschen – vielleicht klappt es ja mit dem jackpot 😉 hier hat gerade jemand 46 mio. euronen beim lotto gewonnen, das ist doch eine vorgabe oder ? 🙂
    Also dann nichts wie los und euch noch viel spass in usa und einen guten flug zurück wünscht euch sylvia… und vielen dank für die tollen einblicke in die von euch besuchten nationalparks und landschaften

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